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Zertifizierte Produzenten von fair gehandeltem Quinoa in Ecuador

Wanne kauft FAIR- das Eine-Welt-Projekt der Ev. Matthäus-Kirchengemeinde Wanne

Seit 2003findet regelmäßig im Anschluss an den Gottesdienst in der Auferstehungskirche und bei anderen Veranstaltungen in der Gemeinde und im Stadtteil ein Verkauf von fair gehandelten Waren statt. Das Projekt wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen.

 

„Wanne kauft FAIR“ ist Mitglied im „Eine-Welt-Forum“ Herne.

Ziel ist es den fairen Handel sowie den Themenbereich "Eine-Welt" in den Blickpunkt zu rücken. Durch die aktive Unterstützung des „fairen Handels“ will das Projekt auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten in den  Ländern der sog. „Dritten Welt“ aufmerksam machen und so zu größerer sozialer Gerechtigkeit für die Entwicklungsländer beitragen.

 

 

unsere Aktivitäten:

 

  • regelmäßige Beteiligung an den bundesweiten „Faire Woche“ –Aktionen 
  • Teilnahme an Veranstaltungen im Stadtteil (z.B. Kanalfest Bickern/Unser Fritz, Nacht der Bibliotheken) 
  • Teilnahme an Kindergarten- und Gemeindeveranstaltungen       (z.B. Afrika-Wochende mit Konzert des Kasubi High School Choir aus Kampala/Uganda 2005 und 2008 in der Auferstehungskirche)
  • Bei Gemeindeveranstaltungen wird ausschließlich fairer Kaffee ausgeschenkt 
  • Beteiligung bei Aktionen des Eine-Welt-Forums Herne               (z.B. Eine-Welt-Tag, Gysenberg Herne)  

 

2004 wurde das Projekt von der Verbraucherzentrale NRW

mit der „futureins-NachhaltigkeitsEINS“  ausgezeichnet.

2008 erhielt das Projekt den Agendapreis der Stadt Herne

  

Fairer Handel 

"Fairer Handel" ist mittlerweile in vieler Munde - aber was heisst das eigentlich? - Das Internet-Lexikon Wikipedia.de gibt uns dazu folgende Auskunft:

Als Fairer Handel (Fair Trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Die Fairhandelsbewegung konzentriert sich hauptsächlich auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Fairer Handel umfasst landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte des traditionellen Handwerks und der Industrie und weitet sich zusehends auf neue Bereiche wie den Tourismus aus. Angeboten werden fair gehandelte Produkte in Naturkost- und Weltläden sowie in Supermärkten und in der Gastronomie.

Laut der Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International profitieren über 1,4 Millionen Landwirte vom fairen Handel. 

  

Weltläden

Weltläden sind die Fachgeschäfte für Fairen Handel. Ziel der Weltläden ist es, zu mehr Gerechtigkeit in den Handelsbeziehungen zwischen den Ländern des Südens und des Nordens beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, verkaufen Weltläden Produkte aus Fairem Handel, beteiligen sich an politischen Kampagnen und leisten Informations- und Bildungsarbeit zu Fragen des Fairen Handels.

Weltläden verkaufen nicht nur Waren, sondern informieren die Öffentlichkeit über die Produkte, die Besonderheiten des Herkunftslandes, die Menschen, die sie erzeugen, deren Ideen und Leistungen, aber auch deren Rückschläge.

Weltläden zeigen auf, dass die Menschen im Süden und im Norden von ungerechten Welthandelstrukturen betroffen und an ihnen beteiligt sind. Sie arbeiten mit wirtschaftlich und politisch benachteiligten Produzent/Produzentinnen vornehmlich in den Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zusammen. Die drei Säulen ihrer Arbeit sind Warenverkauf, Information und Bildungsarbeit, sowie Kampagnen und Lobbying.

Um die Öffentlichkeit zu mobilisieren und zu sensibilisieren, werden Kampagnen zu Welthandelsprodukten sowie zu entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Themen durchgeführt. Informationsarbeit erfolgt daneben auch durch die Arbeit mit Schulklassen und Jugendgruppen, Veranstaltungen und einem regelmäßigen Austausch- und Dialogprogrammen mit Produzenten des Fairen Handels.

Fair gehamdelte Waren

In Deutschland gibt es mittlerweile über 800 Weltläden. Dazu kommen einige tausend Aktionsgruppen ohne festen Laden, die fair gehandelte Waren auch bei Festen und Märkten anbieten und oft ein enges Verhältnis zu einem Weltladen haben. Deutsche Weltläden beziehen ihre Verkaufsware in der Regel von den auf Fairen Handel spezialisierten Importorganisationen GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH), dwp eG (Dritte Welt Partner) oder der El Puente GmbH - oder aber auch direkt von Kleinbauernkooperativen und Genossenschaften in den Entwicklungsländern. Neben der GEPA, dwp und El Puente gibt es noch weitere Importorganisationen im Fairen Handel. Die meisten von ihnen sind im ATO-TÜV des Weltladen-Dachverbandes anhand von Konventionen bewertet worden. (Quelle: Wikipedia.de)